Überhitztes Wasser ist eine Flüssigkeit im Heizsystem, die bis zum Siedepunkt erhitzt wird, der einem bestimmten Druckindikator entspricht. Dies ist eine deutliche Abweichung von der Norm, die durch die Rücklaufleitung beseitigt werden kann. Durch ihn gelangt das Kühlmittel in die Mischkammer, wo es mit der direkten Strömung verbunden wird und diese dadurch kühlt. Im Folgenden werden die Hauptursachen für überhitztes Wasser und Möglichkeiten zur Vermeidung dieses Phänomens beschrieben.
Der Inhalt des Artikels
- Was bedeutet überhitztes Wasser und warum entsteht es?
- So senken Sie die Temperatur von überhitztem Wasser
Was bedeutet überhitztes Wasser und warum entsteht es?
Überhitztes Wasser in einem Heizsystem ist eine Flüssigkeit, die auf eine kritisch hohe Temperatur erhitzt wird, bei der sie selbst unter Hochdruckbedingungen sieden kann. Tatsächlich handelt es sich hierbei um eine Notsituation, die zu einem Unfall führen kann. In einer Zentralheizungsanlage hat das Kühlmittel folgende Temperatur:
- 130-150 Grad am heißesten Punkt (direkt am Ort der Erwärmung durch den Kessel im BHKW);
- 110-120 Grad am Ausgang des Kesselhauses oder BHKW;
- 95-105 Grad - am Eingang eines Mehrfamilienhauses;
- In den Heizkörpern jeder Wohnung sollte ungefähr das gleiche Niveau liegen (jedoch nicht höher).

Es ist klar, welche Art von Wasser sich in den Zentralheizungsbatterien befindet. Von der Temperatur her entspricht sie ungefähr 100 Grad, also Im Grunde ist es der Siedepunkt. Tatsächlich findet der Siedevorgang jedoch aufgrund des erhöhten Drucks nicht statt. Wenn die Flüssigkeit auch unter solchen Bedingungen zu sieden beginnt, handelt es sich bereits um überhitztes Wasser. Die Gründe für sein Auftreten können folgende sein:
- Verstopfung der Kesselfilter;
- die Bildung einer Luftschleuse im Rohr (z. B. durch Dichtheitsverlust, unsachgemäße Reparaturen);
- geringer Wasserdurchfluss aufgrund einer Störung der Umwälzpumpe;
- Verstopfung von Wärmetauschern, beispielsweise Kalkbildung;
- falsche Installation einzelner Elemente des Heizsystems, beispielsweise eines Aufzugs.
So senken Sie die Temperatur von überhitztem Wasser
In einer Zentralheizungsanlage ist dieses Phänomen selten zu beobachten, da in jedem Bereich die Temperatur automatisch geregelt wird. Um das Wasser abzukühlen, ist es natürlich notwendig, die Temperatur im Boiler zu senken oder ihn für eine Weile ganz auszuschalten.
Diese Maßnahme kann jedoch nicht als wirksam angesehen werden, wenn im Heizkreislauf kein so wichtiges Element wie eine Rücklaufleitung und ein Aufzug vorhanden sind. Das Rücklaufrohr (Rücklauf) leitet nach deutlicher Abkühlung um ca. 20-30 Grad Wasser aus den Heizkörpern ab. Die Mindesttemperatur sollte 63 Grad betragen, normalerweise werden jedoch 70 Grad und mehr beobachtet.
Darüber hinaus gelangt die gekühlte Flüssigkeit in der Rücklaufleitung nicht in die Kanalisation, sondern verschließt sich dem Rohr. Die Verbindung des Direkt- und Rückwärtsstromkreises ist mit einem speziellen Metallelement ausgestattet – einem Aufzug. Wie im Diagramm zu sehen ist, sorgt es für die Verbindung zweier Kühlmittelströme in der Mischkammer.

Darüber hinaus gelangt Wasser aus dem Heizungsnetz durch eine Verengungsvorrichtung – eine Düse (rot dargestellt). Es sorgt nicht nur für die Vermischung der beiden Ströme, sondern erhöht auch den Druck. Dieser Unterschied ist notwendig, um eine genau definierte Wasserzirkulationsrate sicherzustellen. Typischerweise werden Aufzüge nur in Mehrfamilienhäusern installiert. Die Heizung in Privathäusern ist mit einer Umwälzpumpe ausgestattet, die für die gewünschte Durchflussmenge sorgt.